Anthony Piers
Robert Asprin
Stefano Benni
James Bibby
Terry Brooks
John Brosnan
Lynn Sprague de Camp
G.K. Chesterton
Eoin Colfer
Glen Cook
John DeChancie
Philip K. Dick
Gordon Dickson
Esther Friesner
Craig Shaw Gardner
William Goldman
Andrew Harman
Havard Lampoon Staff
Simon Hawke
Wolfgang Hohlbein
Tom Holt
Barry Hughart
Diana Wynne Jones
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John MacDonald
George R. Martin
Christopher Moore
Grant Naylor
Gerry O'Brien
Mervyn Peake
Terry Pratchett
Matt Ruff
Martin Scott
Thorne Smith
Dschey Ar Tollkühn
Mark Twain
Paula Volsky
Roger Zelazny
Magerion Zimmer-Bradwurst

Bibliografie

Links


Kurz-Biografie

Terry wurde am 28. April 1948 in Beaconsfield, östlich (oder westlich) von London geboren. Das Meiste, was er bis zu seinem elftem Lebensjahr gelernt hat, kam aus der örtlichen Bibliothek, in der er viel Zeit verbrachte. 1959 kam er auf die "High Wycombe Technical High School". Eine Alternative wäre die örtliche Sprachschule gewesen, aber Terry war der Meinung, daß "Holzbearbeitung lustiger als Latein ist". Zu diesem Zeitpunkt hatte er allerdings noch keine Vorstellung, was er mit seinem Leben anfangen sollte.
Mit dreizehn schrieb Terry seine Kurzgeschichte "The Hades Business", die zuerst in der Schülerzeitung und zwei Jahre später in der Zeitschrift "Science Fantasy" veröffentlicht wurde. Nachdem er A­level Kurse in Kunst, Geschichte und Englisch besuchte, entschloß er sich dazu es mit Journalismus zu versuchen, als er eine Arbeitsmöglichkeit bei der "Bucks Free Press" bekam. Er besprach sich mit seinen Eltern und verließ die Schule 1965. Während er bei der Zeitung als Kritiker tätig war, schrieb er ein Buch mit dem Titel "Die Teppichvölker", welches er einem seiner Vorgesetzten vorlegte. Mit einigen Verzögerungen wurde das Buch 1971 veröffentlicht. Es erhielt nur wenige Kritiken, aber diese waren sehr gut und beschrieben es als "von außerordentlicher Qualität" ( Teacher`s World ).

Auf "Die Teppichvölker" folgten "Die dunkle Seite der Sonne" und "Strata", beide an dunklem Winterabenden geschrieben, als Terry nichts Besseres zu tun gehabt hatte. 1968 heiratete Terry seine Frau Lyn und zog mit ihr in sein Landhaus in Rowberrow in Somerset, wo ihre Tochter Rhianna geboren wurde. 1970 wechselte er zur Western Daily Press, kehrte 1972 wieder als Redakteur zurück und ging 1974 zum Bath Chronicle. Zu dieser Zeit zeichnete er eine Reihe von Cartoons über das Geschehen in einem von der Regierung betriebenen fiktiven Forschungslabor für Paranormalität. 1980 wurde Terry zum Öffentlichkeitssprecher für einen Elektrizitätskonzern, welcher für drei Nuklearkraftwerke verantwortlich war ( Welches Leck? ­ Oh, das Leck! ). Pratchett meinte, er müsse eigentlich einmal ein Buch über seine Arbeit dort schreiben, sagte allerdings, daß es ihm vermutlich niemand glauben würde, so abgehoben sei es.

Dort arbeitete er auch, als sein erster Scheibenweltroman "Die Farben der Magie" 1983 veröffentlicht wurde. Seine bisherige Arbeit wurde von seinem Herausgeber "New English Library" schlecht vermarktet. Glücklicherweise konnte Terry`s Freund dem Herausgeber NEL die Rechte auf das nächste Buch ( "Die Farben der Magie" ) ausreden. Diane Pearson vom Taschenbuch­Verlag Corgi zeigte Interesse für Terry`s Buch und verschaffte ihm einen Platz in "Woman`s Hour", einer Radiosendung von BBC, wo es als Teil einer sechsbändigen Reihe vorgestellt wurde. NEL wollte sofort die Rechte wieder aufkaufen, doch es war bereits zu spät. Corgi`s Veröffentlichung des ersten Scheibenweltromans war ein Wendepunkt und später strahlte BBC auch Terry`s dritten Roman "Das Erbe des Zauberers" aus. Noch nie hat ein Buch bei den Zuhörern so viel Aufruhr verursacht.

"Das Licht der Phantasie" wurde 1986 veröffentlicht. Es wurde klar, daß wenn Terry sein Potential vergrößern wollte, er zu einem großen Verlag gehen mußte, wo es möglich war, aus seinem Romanen Bestseller zu machen. Sein Freund vermittelte ihm einen Vertrag mit dem Verlag Gollancz über die drei Titel "Das Erbe des Zauberers", "Gevatter Tod" und "Der Zauberhut". Für Gollancz waren Terry`s Romane eher unüblich, da sie zum ersten mal außer Science­Fiction auch Fantasy herausgeben würden.

Nachdem Terry seine Arbeit an "Gevatter Tod" beendet hatte entschloß er sich im September 1987, seinen Job als Pressesprecher bei den Elektrizitätswerken aufzugeben und sich voll und ganz seinem Hobby, der Schriftstellerei zu widmen.

Terry`s Bücher verkauften sich gut, so daß sein nächster Vertag mit Gollancz um mehr Bücher ( schon insgesamt sechs ) und um viel höhere Vorschüsse ging. Gollancz tat gut daran, sich an Terry`s Erfolg zu beteiligen, denn von nun an wurde die Anzahl der verkauften Bücher immer höher. "Alles Sense" steht auf Platz acht der am schnellsten verkauften Bücher in Großbritannien innerhalb der letzten fünf Jahre. "Rollende Steine" war ganze vier Wochen lang die Nummer eins der Taschenbuch Bestsellerliste. "Mummenschanz" und "Echt Zauberhaft" kamen 1996 unter die ersten zehn der beliebtesten Bücher im Weihnachtsgeschäft im Bereich der Hardcover­ und Taschenbuch­Listen. "Schweinsgalopp" und "Mummenschanz" hielten zwei Wochen lang die ersten Plätze im Hardcover­ und Taschenbuch­Bereich. Während das Kunststück beide Listen gleichzeitig anzuführen noch keinem anderen Autor gelungen war, konnte sich Terry damit schon zum dritten mal dieses Erfolges rühmen. Kein Wunder, daß die Times ihn 1996 als den bestverdienendsten Autor Großbritanniens bezeichnete.

Als erstes Kinderbuch in der Taschenbuch­Bestsellerliste für phantastische Literatur machte sich "Trucker", das erste Buch der Nomen­Trologie einen Namen. Es folgten "Wühler", "Flügel" und die drei Johnny­Maxwell­Bücher: "Nur du kannst die Menschheit retten", "Nur du hast den Schlüssel" und "Nur du kannst sie verstehen".

An einen gut ausgeklügelten Scherz glaubte Terry zuerst, als er 1998 bei den jährliche Ehrungen der Queen zum "Offizier auf Befehl des Britischen Empires" ernannt wurde. Doch die Queen hatte ihn tatsächlich für seine Fähigkeiten als Autor geehrt.

Seit 1993 lebt und arbeitet Terry mit seiner Familie auf einem kleinen Gut im Südwesten von Salisbury, von wo aus er uns hoffentlich noch jede Menge spannende Romane von der Scheibenwelt schreiben wird. Er fährt gerne Motorrad, trägt wohl fast immer einen Hut, wo früher mal Haare waren, spielt gerne DxxM oder DukeNukem 3D, pflegt Kontakte zu Orang-Utans und züchtet fleischfressende Pflanzen.


Bibliografie

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Die Bibliografie Pratchetts ist mittlerweile derart umfangreich geworden, daß ich es für nötig hielt, die Schaffenskraft in zwei Seiten zu unterteilen (und dennoch werden es recht große Seiten).
Hier sollen zunächst erst ausschließlich die Scheibenwelt-Romane beschrieben werden.

Zur schnelleren Auffindung der einzelnen Romane kann man auch hier direkt zu einzelnen Büchern springen:

01. Die Farben der Magie 13. Einfach göttlich 25. Die volle Wahrheit
02. Das Licht der Phantasie 14. Lords und Ladies 26. Wahre Helden
03. Das Erbe des Zauberers 15. Helle Barden 27. Der Zeitdieb
04. Gevatter Tod 16. Rollende Steine 28. Der Kater Maurice
05. Der Zauberhut 17. Echt zauberhaft 29. Die Nachtwächter
06. MacBest 18. Mummenschanz 30. The Wee Free Men
07. Pyramiden 19. Hohle Köpfe 31. Monstrous Regiment
08. Wachen! Wachen! 20. Schweinsgalopp 32. Hat Full Of Sky
09. Eric 21. Fliegende Fetzen 33. Going Postal
10. Voll im Bilde 22. Heiße Hüpfer 34. Untitled
11. Alles Sense 23. Ruhig Blut!
12. Total verhext 24. Der fünfte Elefant

Danach findet man noch die bisher erschienenen Scheibenwelt-Sammelbände.

Auf der zweiten Pratchett-Seite erscheinen dann all die anderen Romane und Kurzgeschichten Pratchetts.


Die Scheibenwelt-Romane

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Die Farben der Magie (The Colour Of Magic):
Zweiblum, der erste Tourist der Scheibenwelt reist nach Ankh- Morpork, wo er die Sitten und Gebräuche der Einwohner kennenlernen und natürlich auch ikonographieren möchte. Dabei unterstützt ihn der unfähige und gerade unehrenhaft aus der Unsichbaren Universität entlassene Jungzauberer Rincewind und bringt sich dadurch jedoch in erhebliche Schwierigkeiten; und bald sind Diebes- und Kaufmannsgilde, sowie der Patrizier hinter ihm her, und nachdem Zweiblum, beim Versuch seine Fähr-sicher-ung zu verkaufen, indirekt die ganze Stadt in Brand setzt, wird es nicht unbedingt besser.

Die beiden fliehen aus der Stadt und direkt in die Arme der nächsten Gefahr und lernen somit die wohl gefährlichsten Orte der Scheibenwelt kenn und fallen zum Schluss auch noch von der Scheibe...

Insgesamt noch größtenteils auf die Witze ausgelegtes Buch. Jedes Kapitel bildet eine eigene Parodie auf verschiedene Fantasywelten, doch bei der sonst recht verrückten Reise entdeckt man vieles, was später noch an Bedeutung gewinnen soll. Somit auf jeden Fall emfehlenswert und sowieso Pflichtstoff für Fans der Serie.


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Das Licht der Phantasie (The Light Fantastic):
Die Rückkehr des unfähigen Zauberers Rincewind und des Touristen Zweiblum. Diesmal droht ihnen echte Gefahr, denn die ein rießiger roter Stern fliegt auf die Scheibenwelt zu und Rincewind ist der einzige, der den letzten der acht Zaubersprüche des Oktavs kennt, weil er sich in seinem Kopf festgesetzt hat.

Die Zauberer der Unsichtbaren Universität verfolgen ihn, um den Spruch zu bekommen, doch der Spruch und die anderen des Oktavs suchen ihn heim und erklären ihm, dass er sich nicht zu früh schnappen lassen soll und so ist Rincewind gleichzeitig auf der Flucht vor seinen Verfolgern, unter denen bald auch einige Söldner sind, und auf der Heimreise, um die Welt mit Hilfe des Oktavs zu retten.

Wie beim ersten Mal sehr auf Witze ausgelegt, aber mit mehr Handlung. Auch hier erleben wir wieder einige wichtige Erfindungen wie die des Bibliothekars oder von Cohen der Barbar. Wir lernen zum ersten Mal die Trolle näher kennen und auch sonst viele schöne Szenen. Eines meiner Lieblingsbücher und daher: Kaufen!


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Das Erbe des Zauberers (Equal Rites):
Der achte Sohn eines achten Sohns ist bekanntlich ein Zauberer und als dieser achte Sohn gerade geboren wurde übergibt ihm der sterbende Magier Drum Billet seinen Zauberstab und damit die Kraft der Zauberei. Was er leider nicht merkt: Der achte Sohn ist ein Mädchen, Eskarina.

Eine Zauberin wäre natürlich undenkbar und daher versuchen die Eltern und die Dorfhexe Oma Wetterwachs den Zauberstab und die fremde Kraft von dem Kind fernzuhalten, was zuerst auch gut funktioniert, doch bald dringt die Magie durch und Oma Wetterwachs entschließt sich Esk die Hexerei beizubringen, als Notlösung. Doch Zauberei und Dinge aus der Kerkerdimension rufen sie zur Unsichtbaren Universität, wo sie erst nicht aufgenommen wird, sich aber mit dem Jungzauberer Simon erfolgreich gegen die bösen Dämonen der Kerkerdimension durchsetzt und schließlich zur ersten Zaubererin der Scheibenwelt wird.

Eigentlich ganz gutes Buch, wenn nicht die anderen wären, denn im Vergleich ist es nicht so doll, aber bestimmt ganz interessant, wenn man die Entwicklung der in diesem Buch noch recht sturen und engstirnigen Oma Wetterwachs betrachtet.


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Gevatter Tod (Mort):
Mort ist eigentlich zu nichts zu gebrauchen, doch sein Vater gibt die Hoffnung nicht auf und schleppt ihn zum Markt nach Schnitte, wo er bis zur Mitternacht nicht genommen wird. Doch der letzte Arbeitgeber, der Tod selbst, nimmt ihn.
Er beginnt seine Karriere als Gehilfe des Schnitters und darf auch bald selbst die Sense schwingen. Leider vermasselt er seinen ersten Auftrag gründlich: Anstatt die Prinzessin Keli ins Reich der Toten zu geleiten, rettet er ihr das Leben.

Mittlerweile hat auch Tod von Mort gelernt und entdeckt die Vorzüge des Feierabends und kümmert sich immer weniger um die Pflicht. Mort hingegen verwandelt sich immer mehr in seinen Meister.

Es bleibt sein Problem mit der Prinzessin und obwohl die Realität ihre Wunden selbst heilen könnte, macht er seinen zweiten Fehler, indem er die Prinzessin wieder einmal rettet und sie unversehrt in das Reich des Todes bringt, wo schon sein verärgerter Meister wartet und es zu einem letzten Duell auf Leben und, nun, Tod kommt.

Einer der besten Scheibenweltromane und der erste mit wirklich ausgefeilter Handlung. Ein Klassiker und erste Wahl für eine möglichen Spielfilmumsetzung.

Der Roman wurde außerdem in eine Comic-Adaption umgesetzt, die in englisch wie auch in deutsch erschienen ist.


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Der Zauberhut (Sourcery):
Der achte Sohn eines achten Sohnes ist, wie mittlerweile bekannt sein dürfte, ein Zauberer. Der achte Sohn eines achten Sohnes eines achten Sohnes ist jedoch ein Kreativer Magus. Und eben ein solcher sucht im zarten Alter von zehn Jahren die Unsichtbare Universität heim und verleitet die alten Zauberer dazu, ihren unterwürfigen Posten in der Gesellschaft aufzugeben und mit der neuen Macht, die er ihnen gibt, die Herrschaft der Scheibenwelt an sich zu reißen.

Der unfähige Zauberer und Hilfsbibliothekar Rincewind möchte davon nichts wissen und gerät auf seiner Flucht in die Arme der Diebin und Heldin Conina, die Tochter des Helden Cohen. Diese hat gerade den sprechenden Hut des Erzkanzlers gestohlen. Er möchte in Sicherheit vor dem Kreativen Magus gebracht werden, da dieser mit ihm auf dem Kopf noch mehr Macht hätte.

Gemeinsam mit einigen anderen Gestalten versuchen sie schließlich den Zauberer zu stürzen, während die ganze Scheibenwelt allmählich untergeht.

Zwar ein schönes Wiedersehen mit Rincewind und Truhe, aber insgesamt nicht so gut wie die Vorgänger, da auch das Ende nicht so schön ist, wie man es sich vielleicht vorstellt. Ein zwar guter Roman, aber mit den anderen Werken verglichen wohl einer der schlechtesten der Serie, wobei "schlecht" hier, wie schon gesagt, relativ ist.


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MacBest (Wyrd Sisters):
Verence, der König von Lancre, stirbt eines natürlichen Todes.

Wobei der natürliche Tod eines Monarchen durchaus ein Messer im Rücken sein kann. Demnach ist sein Tod nicht allzu ungewöhnlich, wenn sein Mörder, Neffe und neuer König nicht verrückt wäre.

Er ist schlecht für das Königreich und zwar nicht nur für seine Untertanen, sondern auch für das Land und dessen Seele, die die bekannte Hexe Oma Wetterwachs mittlerweile in Unruhe spührt.

Der wahre Trohnerbe, Verence Sohn Tomjon, ist zum Schutz zu einer Schauspielertruppe gegeben worden, doch nun könnte man ihn gut gebrauchen, um das Königreich zu retten. Doch bis er alt genug ist, würde zu viel Zeit vergehen und so wagen Oma Wetterwachs und ihre Hexenschwestern Nanny Ogg und Magrat Knoblauch ein einmaliges Experiment: Sie schicken ein ganzes Königreich 15 Jahre in die Zukunft, sodass Tomjon 18 Jahre alt ist und versuchen ihn nach Lancre zu locken.

Er kommt, doch hilft den Hexen nicht etwa, sondern führt mit seiner Truppe ein Stück auf, das der König in Auftrag gegebn hatte und indem die Hexen wie grausame Kinderfresser wirken, um das Volk gegen diese aufzuhetzen. Doch das lässt sich Oma Wetterwachs nicht so leicht gefallen und versucht sich selbst in der Schauspielerei.

Ein sehr guter und witziger Roman, auch wenn der Plot an manchen Stellen etwas hinkt. Langsam nimmt die komplexe Gestalt der Oma Wetterwachs Gestalt an und auch die beiden anderen Figuren Nanny Ogg und Magrat Knoblauch sind einsame Spitze.
Insgesamt sehr lohnenswert! Ach ja, falls es noch niemand gemerkt hat: Shakespeare wird hier ziemlich gut parodiert, also: kaufen!

Außerdem wurde die Story als Zeichentrick-Film umgesetzt und ist als VHS oder DVD erhältlich!


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Pyramiden (Pyramids):
Wieder einmal beginnt alles mit einem Todesfall: Teppycimon XXVI stirbt bei dem Versuch, wie ein Vogel zu fliegen und sein junger Sohn, der gerade die Lehre bei den Assassinen abgeschlossen hat, soll nun den Thron besteigen. Er merkt jedoch bald, dass das einst so reiche Land mittlerweile schwer in der Kreide steht, Hauptgrund: Die Pyramiden.

Sie entziehen dem Land nicht nur das ganze Geld, sondern auch die Zeit.

Nicht nur, dass Teppic sich als ein äußerst schlechter Regent entpuppt und in seinem eigenen Land wie ein Ausländer wirkt, nein, er beschließ auch noch aus Unachtsamkeit eine überdimensionale Pyramide für seinen toten Vater zu bauen. Doch diese ist so groß, dass sie bald das ganze Königreich in eine andere Dimension schleudert.

Teppic kann kurz vorher noch entfliehen und versucht es nun zurückzuholen, da er die Leute retten und einen Krieg zwischen den nun nicht mehr durch das andere Reich voneinander getrennten Nationen Tsort und Ephebe verhindern will.

Ganz netter Roman mit einigen guten bis genialen Szenen. Nicht das allerbeste, aber auf jeden Fall lesenswert.


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Wachen! Wachen! (Guards! Guards!):
Zwar gibt es noch immer Drachen in Ankh-Morpork, doch nur in Form der niedlichen Sumpfexemplare, die gefährlicher für sich als für irgendjemand anders sind und entsprechend unvorbereitet ist die Nachtwache auf den wahren, edlen Drachen. Dieser bringt große Verwüstung in die Stadt und Stadtwache wie Patrizier sind sehr beunruhigt.

Bald erscheint jedoch wie es sich gehört ein Thronerbe, tötet den Drachen und wird König, doch alles scheint zu glatt abzulaufen und Hauptmann Mumm wittert ein Verbrechen.

Und als wenig später der Drache zurückkehrt, diesmal wirklich wütend, geht es vollends drunter und drüber und der Drache wird König. Mumm muss schnell handeln, wenn nicht bald die ganze Stadt Kopf stehen soll und seine gute Bekannte Lady Käsedick dem Drachen als einzige Jungfrau zum Opfer fallen soll.
Vielleicht können ja die Sumpfdrachen helfen.

Wir lernen die beiden genialen Charaktere Mumm und Karotte kennen, sowie Nobby und Colon, die in vielen Büchern immer wieder kleinere Nebenrollen spielen. Das Buch sprüht vor Witz und Ideenreichtum... Eines der besten... Was soll ich sagen? Kauft's euch!

Außerdem wurde der Roman in eine Comic-Adaption umgesetzt, der seit neuestem auch in deutscher Sprache erhältlich ist.


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Eric (Eric):
Eric, jüngster Dämonologe der Scheibenwelt, beschwört bei seinen ersten Versuchen ausgerechnet den unfähigen Zauberer Rincewind aus den Tiefen der Kerkerdimension, wohin er bisher verbannt war.

Als wahrer Dämon (und Eric ist felsenfest von seiner Authentizität überzeugt) muss er dem Beschwörer drei Wünsche erfüllen und so reißen Eric und Rincewind bald durch Raum und Zeit, erleben Abenteuer der Geschichte und der Neuzeit und werden sogar Zeugen der Erschaffung der Scheibenwelt.

Zu einem Finale kommt es in der Hölle, wo es seit einiger Zeit viel zu organisiert vorgeht, was sich aber bald ändern soll.

Illustriert von Josh Kirby.
Nicht ganz so dolle Handlung, aber doch recht gute Abenteuer. Ich persönlich sah das Buch immer wie eine Art lange Kurzgeschichte. Es macht Spaß, ist aber keine Pflicht. Auf jeden Fall besser als das letzte Rincewindbuch.


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Voll im Bilde (Moving Pictures):
Die Magie von Holy Wood kommt zurück und zieht sie alle zu sich: TMSIDR Schnapper, die Alchimisten und natürlich Victor Tugelbend und Ginger, die neuen Stars der Beweglich Bilder, die in Holy Wood hergestellt werden.

Die Magie dieser Bilder zieht nicht nur alle Leute in Ankh- Morpork in die Kinos, sie gibt auch allen Tieren in der Nähe die Fähigkeit zu sprechen. Und der kluge und abscheulich verwahrloste Hund Gaspode macht sich auch sogleich auf, um Victor und Ginger davon zu überzeugen, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann.

Bald entdecken die drei, dass die alte Stätte in der Nähe, von der die Magie ausgeht, eine Verbindung zur Kerkerdimension darstellt und sie verschließen sie.

Doch als der größte Film Holy Woods Vom Winde weggeweht zum ersten Mal gezeigt wird, schaffen es die Dinge doch in die Realität zu gelangen und es kommt zu drei großen Finalszenen und einem Happy End.

Nach dem etwas flauen Eric liefert Terry hier wieder ein Meisterstück an Witz, Kreativität und tollen Szenen ab, wie es sich für ein Buch über Filme gehört.

Unerhört viele Anspielungen auf berühmte Filme und ebenso viele neue und geniale Charaktere:

Mustrum Ridcully und seine Fakultät; Gaspode, der Wunderhund; ein ausgereifterer und von mir persönlich für die beste Nebenrolle nominiert Schnapper als Regisseur; ein verliebter Detritus (ebenfalls ausgereifter als in Wachen! Wachen!) und viele weitere.

Die Handlung ist recht angenehm, doch das Buch ist besonders in seinen vielen Nebenhandlung, kleinen Szenen, den Charakteren und der Kreativität stark. Ein Klassiker!


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Alles Sense (Reaper Man):
Seit Tod sich für die Menschheit und ihre merkwürdigen Sitten interessiert, entfernt er sich immer mehr von seiner ursprünglichen Persönlichkeit und das gefällt den Revisoren ganz und gar nicht und sie beschließen, ihn in Rente zu schicken.

Tod zieht nun auf eine Farm, wo er seine Sense für einen anderen Zweck schwingt. Doch mittlerweile bricht das Chaos aus, besonders in Ankh-Morpork, wo Windle Poons, ältester Zauberer der Unsichtbaren Universität, gerade seine Todesparty hinter sich hat und sich aufs tot sein freut, aber feststellen muss, dass niemand da ist, um ihn abzuholen. So kehrt er bald als Zombie zurück und fragt sich, was das soll. Die Fakultät hilft ihm immer wieder übereifrig dabei, endgültig zu sterben, doch es gelingt ihnen einfach nicht.

Und als auch noch merkwürdige Dinge aus der Unwirklichkeit in die hiesige Realität tropfen, wird ihnen endgültig klar, dass der Tod seinen Job wieder aufnehmen muss, auch wenn der Klub der Untoten etwas anderes behauptet.

Spaßiger Roman über Tods Mid-Death-Crisis und die Fakultät. Manchmal etwas Douglas-Adams-mäßig, besonders, als das Kaufhaus in die reale Welt einzutreten versucht.
Insgesamt aber sehr gut. Kaufen!


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Total verhext (Witches Abroad):
Normalerweise sollen in Märchen die armen Küchenmädchen ja den Prinzen heiraten, doch nachdem Desiterata Hohlig stirbt, gibt sie der Junghexe Magrat Knoblauch einen merkwürdigen Auftrag: Sie soll auf keinen Fall zulassen, dass eben dieses in der fernen Stadt Gennua geschieht.

Warum ist auch den beiden älteren Hexen Nanny Ogg und Oma Wetterwachs gänzlich unbekannt, doch nachdem sie nach einigen Abenteuern im Ausland endlich in der Stadt angekommen sind, erkennen sie es:

Die ganze Stadt ist eine einzige große Geschichte, die mit der Hochzeit des Küchenmädchen Ella und dem Prinzen gipfeln soll. Die Hexen machen sich daran, dies zu verhindern, um den Menschen ihren freien Willen wiederzugeben und sie aus der Geschichte zu befreien.

Guter Hexenroman mit besonders vielen guten Szenen mit Oma und Nanny, von denen der Roman lebt. Am Ende wird er so genial, dass man sich eigentlich wünscht, diese Qualität hätte den ganzen Roman begleitet.
Dies wird allerdings erst in seiner Fortsetzung, Lords und Ladies, erfüllt. Gut, witzig und unwiderstehlich!


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Einfach göttlich (Small Gods):
Brutha ist nicht gerade die Person, hinter der man einen auserwählten Propheten vermutet. Doch kein anderer als der mächtige Gott Om (zur Zeit unerklärlicherweise in der recht machtlosen Gestalt einer Schildkröte) erwählt ihn, um sein Wort zu verkünden.

Die Quisition von Omnien weiß natürlich, dass in diesem Jahr ein neuer Prophet erscheinen soll und deshalb akzeptieren sie Brutha und nehmen ihn mit nach Tsort, um dort die Ketzer und Ungläubigen zu bekehren.

Bei ihrer Reise in das fremde Land merkt Brutha bald wie wenig die Leute wirklich an den Gott glauben, der ihn fortan begleitet, und das sie sich meistens nur um Riten und weise Sprüche kümmern. Tatsächlich ist er der einzige, der an Om glaubt und deshalb droht dieser zu einem Geringen Gott zu werden.

Doch auch die Gegner dieser Religion, die protestierenden Revolutionäre entpuppen sich als nicht besser als die brutale Quisition und Brutha findet sich bald von allen verlassen im Religionskrieg wieder.

Ein toller Roman, vor dessen kritischer Botschaft man nicht zurückschrecken sollte. Denn dies ist kein plumper "Religion-ist- dumm"-Roman, sondern eine witzige und stilvolle Geschichte über Fanatiker beider Seiten im Religionsstreit, bei der nur einer gut wegkommt: Der etwas dümmliche, aber liebenswerte Brutha, der sich am Ende als größer als alle Quisitoren herausstellt.


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Lords und Ladies (Lords and Ladies):
Langsam reicht es Magrat ständig von Oma Wetterwachs herumkomandiert zu werden. Sie beschließt, ihr Leben als Hexe aufzugeben und ihren Freund Verence, den König, zu heiraten. Das passt Oma Wetterwachs nicht sehr gut, denn gerade jetzt braucht sie Hilfe, sich gegen einige Möchtgern-Hexen aus der Stadt zu wehren, die zu allem Überfluß auch noch die bösartigen Elfen aus ihrem Königreich holen.

Zusammen mit der Fakultät der Unsichtbaren Universität, die eigentlich nur zur Hochzeit des Königspaars kommen wollte, kämpft sie gegen die häßlichen, gemeinen Elfen aus der anderen Dimension.

Bald befallen die Elfen auch das Schloß und Magrat unterstützt ihre alten Kolleginnen dann doch mit eiserner Rüstungen und blutiger Lanze.

Die Fortsetzung zu "Total verhext" hält dauerhaft die geniale Qualität des Endes vom Vorgänger und ist damit eines der besten Bücher überhaupt. Hier entwickeln nun auch Fakultätsmitglieder wie Ponder Stibbons und der Quästor ihre Persönlichkeiten und wir dürfen uns auf ein Wiedersehen mit Casanunda freuen.

Insgesamt gut und kaufenswert!


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Helle Barden (Men At Arms):
Mord un Verbrechen sind in Ankh-Morpork nichts ungewöhnliches und werden meistens genauestens von Patrizier und Gilden überwacht, doch dieser Mord ist ungewöhnlich:

Ein Zwerg mit einem Loch in der Brust schwimmt im Ankh und niemand kennt den Mörder oder den Auftrag. Ob dies mit dem gestollenen Objekt aus der Kammer der Assassinengilde zusammenhängt?

Nun, darum kann sich Mumm nun nicht kümmern, er ist viel zu sehr mit seiner bevorstehenden Heirat und Pension beschäftigt. So übernimmt Karotte den Fall, doch bald wird ihm vom Patrizier die Dienstmarke weggenommen und die ganze Nachtwache inklusiv der neuen Rekruten ist arbeitslos.

Doch so einfach lassen sie sich nicht abwürgen. Karotte bildet nach uralten Gesetzen eine Bürgermilitz und forscht mit ihr schließlich nach dem Mörder und der Waffe, die Ankh-Morpork und den Patrizier bedrohen.

Spannender Roman, der schon fast an einen Krimi erinnert. Schade ist nur, dass Mumm im Großteil des Buchs fast nichts zur Handlung beiträgt und nur das Finale besiegelt.


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Rollende Steine (Soul Music):
Wie Pratchett selbst schreibt, geht es in dieser Geschichte um »Sex, Drogen und Musik mit Steinen drin«. Nun, zumindest um 33,3% davon. Und so ist die Namensgleichheit des deutschen Titels mit einem englischsprachigen Musikmagazin nicht von ungefähr.

Hauptpersonen dieses Buches sind eigentlich zwei Personen. Da ist zum einen TODs Enkelin Susanne, ein recht seltsam veranlagtes Mädchen, das am liebsten mit schwarzen Stiften malt und es schafft, sich im Unterricht so unauffällig zu verhalten, daß sie praktisch unsichtbar wird.

Und da ist Imp y Celyn, ein junger Barde aus Llamedos mit eindeutig elfischen Zügen, der nach Ankh Morpork kommt, um sein Glück zu versuchen. Wie bereits beschrieben, gibt es in dieser Stadt für alles eine Gilde, also auch für Musiker. Ohne Gildenzugehörigkeit als Musiker tätig zu sein, resultiert sowohl in Gefängnis als auch in Prügeln der Gilde, aber der Eintrittsbeitrag ist hoch. In seiner Not schließt sich Imp mit einem Troll und einem Zwerg zusammen und gründet eine Band.

Zunächst finden die drei nicht gerade viele Fans, aber als Imp in einem recht geheimnisvollen Laden Ersatz für seine zerbrochene Harfe sucht, fällt ihm eine Gitarre in die Hand, die es in sich zu haben scheint. Die Töne kommen fast selbst aus ihr heraus, und was für Töne! Über Nacht wird aus unserem Looser ein Star, aber Erfolg hat seinen Preis, und in diesem Fall sollte das eigentlich Imps Leben sein.

Und hier kommt Susanne ins Spiel. Großvater TOD macht mal wieder Ferien, und so muß eine Vertretung für ihn gesucht werden. Diesmal ist Susanne dran, der noch gar nicht so richtig bewußt ist, was ihr Großvater eigentlich beruflich macht. Aber schließlich ist es Susanne, die Imp rettet und der Geschichte zu einem Happy End verhilft.

Wie auch schon in Voll im Bilde widmet sich Pratchett wieder einem Zweig der Unterhaltungsindustrie, nämlich der Musikindustrie mit all ihren Begleiterscheinungen wie geldgierigen Managern, gnadenlosen Fesselverträgen für junge Musiker, schnellem Erfolg und ebenso schnellem Absturz. Einige nette Wortspiele gehen in der Übersetzung leider verloren. So bedeutet der Name Imp y Celyn in seiner Heimatsprache »Knospe der Stechpalme«. Ins Englische übertragen würde das »Bud of the Holly« heißen und ein amerikanische Rock´n Roll- Musiker ähnlichen Namens ist ja bekanntlich auch nicht sehr alt geworden...

Von diesem Buch wurde tatsächlich auch ein recht hochwertiger Zeichentrickfilm produziert, der zunächst in zwei Teilen und jetzt zusammen auf VHS und neuerdings sogar DVD erhältlich ist.

Und es gibt sogar einen Soundtrack zum Video von Keith und Phi Hopwood . Alle Lieder des Videos sind auf der CD ungekürzt zu finden (15 Lieder, 45 Minuten Gesamtspiellänge).

Manche Lieder enthalten Film-Passagen und lassen einen damit an die jeweiligen Szenen erinnern, ansonsten sind sie nur noch instrumental und recht kurz.

Die Lieder der "Band with rocks" sind von den Nebengeräuschen des Films befreit und um einiges länger.
ASIN der CD: B00002R0SY (Label: Proper Music Distribution)


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VHS-Kassetten
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Echt zauberhaft (Interesting Times):
Aus dem fernen Achatenen Reich, besser gesagt, aus dessen Hauptstadt Hung Hung, kommt eine Nachricht nach Ankh- Morpork. In dieser wird verlangt, dass die Stadt sofort den "Großen Zaubberer" schickt.

Wer anders kann da gemeint sein, als der nicht nur in Orthographie unbewanderte Jungzauberer und Weltbeschützer Rincewind? Die Fakultät schickt ihn kurzerhand mittels HEX in die fremde Welt, wo Rincewind auch gleich in die Verstrickungen der Revolutionäre, der grauen Horde unter Führung Cohen des Barbaren und dem Kaiser plus Diener gerät.

Bald findet er heraus, dass er der Grund für den Ausstand ist, oder vielmehr Zweiblum, sein alter Gefährte, der nach seiner Rückkehr in das alte Reich ein Buch über seine Abenteuer mit Rincewind geschrieben hat und zusammen mit ihm versucht Rincewind nun das Ausgelöste zu beenden...

Über die Qualität dieser gelungenen Fortsetzung der Rincewindserie gibt es nur soviel zu sagen: Ich habe das Buch voller Begeisterung an einem einzigen Tag durchgelesen und halte es immer noch für eins der besten!


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Mummenschanz (Maskerade):
Die normale Anzahl für einen Hexenzirkel ist drei und ohne Magrat ist diese Norm gestört. Das sieht Nanny Ogg sehr deutlich an ihrer Freundin Oma Wetterwachs, die kurz davor zu sein scheint, sich in eine schwarze Hexe zu verwandeln.

Nanny braucht eine neue Hexe, die das Gewicht ausgleicht. Doch die einzige Nachwuchsmöglichkeit, Agnes Nitt, ist gerade nach Ankh-Morpork gereist, um dort eine Karriere als Opernsängerin zu beginnen. Oma und Nanny folgen ihr unter einem anderen Vorwand und lernen bald die Merkwürdigkeiten der Oper kennen.

Zum Beispiel das Phantom, das sich zuerst als harmlos erweist, dann aber doch beginnt, zu morden. Herr Eimer, der Besitzer des Opernhauses ist verzweifelt.

Nanny und Oma machen sich sofort an die Nachforschungen, werden jedoch daran gehindert in die Loge 8, die allein dem Phantom gewidmet ist, zu gehen. Irgenwie müssen sie dort rein und verhindern, dass es in wenigen Tagen, bei der großen Vorstellung, unschuldige Zuschauer ermordet, vielleicht mit dem riesigen Kronleuchter.

Ziemlich guter Roman, nicht ganz so genial wie Lords und Ladies, aber immer noch gut und spannend. Die Qualität des Vorgängers wird allerdings erst wieder im nächsten Roman erreicht.


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Hohle Köpfe (Feet Of Clay):
Die Wache hat wieder einen relativ guten Ruf und es kommen immer mehr neue Rekruten zur Ausbildung. Diese braucht Kommendeur Mumm auch, denn ein genialer Mörder verübt ein Attentat auf den Patrizier. Er scheint vergiftet, doch niemand weiß, wie das Gift in seinen Körper kam. Selbst nach gründlichster Vorsorge wiederholt sich die Vergiftung, schlimmer als zuvor.

Die Wache hat alle Hände voll zu tun.

Doch ein weiteres Rätsel ist zu lösen. Was haben die Golems bei ihrem geheimen Treffen besprochen und warum bringen sie sich alle nacheinander selbst um? Und: Haben beide Fälle etwas miteinander zu tun?

Zusätzliche Verwirrung entsteht, als sich Nobby als adliger Graf herausstellt und bald wird es auch Mumm zuviel. Hier scheinen wirklich alle gegen ihn zu sein.

Steht ungefähr mit Helle Barden auf einer Stufe: Hintergründige Handlung, schöne Szenen mit Mumm und dem Patrizier und viele nachdenkliche Passagen. Ein noch ausgefeilterer Krimi als beim letzten mal und auf jeden Fall ein tolles Buch!

Leider muss ich zugeben, dass ich hier irgendwas vermisse, doch mir fällt gerade nicht ein, was, darum vergesst ihr das am besten und kauft es.


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Schweinsgalopp (Hogfather):
Alle Dinge beginnen irgenwo. Etwas begann, als Herr Kaffeetrinken zur Assassinengilde kam. Der unangenehme Bursche bekommt den Auftrag, den Schneevater zu töten. Bald sammelt der gewissenlose eine Schar von kleinen, aber gefährlichen Verbrechern um sich und macht sich auf den Weg.

Doch der Schneevater ist nur eine Fiktionsgestalt und wenn er im Glauben der Kinder fehlt, sickert überflüssige Magie in die Realität und jede Fiktion nimmt sofort Gestalt an, zum Beispiel der Fußpilzgnom, der Sockenesser und der Katzenjammergott.

Susanne versucht diese merkwürdigen Geschehnisse aufzuklären und fragt sich, warum Tod, ihr Großvater, im Schneevaterkostüm die Schornsteine herunterklettert und "Ho Ho Ho" ruft.

Und was hat die Entführung der Zahnfee damit zu tun?

Als sie dem Geheimnis näher kommt, entdeckt sie immer merkwürdigere Geheimnisse des Glaubens und die fünf Verbrecher merken bald wie grausam Kaffeetrinken wirklich ist.

Doch der Schneevater muss zurück, sonst wird es kein Morgen geben!

Einer der besten Romane überhaupt, auf jeden Fall der dunkelste des Zykluses. Eine bitterböse Atmosphäre rund um Kaffeetrinken und sein Kumpanen, die Nachforschungen von Susanne und Tods genial-witzige Versuche, den Glauben der Kinder an den Schneevater wiederzugewinnen bilden eine so schöne Atmosphäre, das man dieses Abenteuer auch ruhig mehrmals bestehen kann.


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Fliegende Fetzen (Jingo):
Der Untergang von Kontinenten ist eigentlich nicht allzu ungewöhnlich. So etwas passiert alle Tage mal, doch der Aufstieg eines Eilands kann gewisse Probleme mit sich führen. Zum Beispiel: Wem gehört nun die unbewohnte Insel namens Leshp, die genau zwischen den beiden mächtigen Staaten von Klatsch und Ankh-Morpork liegen?

Nun, normalerweise wäre hier ein Krieg angebracht, doch das Ankh-Morpork hat weder eine Armee, noch das Geld um eine solche aufzustellen. So entschließt man sich zur Diplomatie.

Doch als der klatschianische Botschafter angeschossen wird, scheint einiges Verloren zu sein und als dann auch noch die Botschaft selbst in Brand gesetzt wird, scheint es unvermeindlich.

Für Kommandeur Mumm ist es eher unbegreiflich: Er befindet sich jetzt im Krieg und das ohne Dienstmarke! Als auch noch ein Mitglied der Wache, Angua, verschleppt wird, macht er sich auf, um sie zu retten.

Dabei muss er bis zum feindlichen Klatsch hinübersegeln, wo er bemerkt, dass die einzigen, die sich wirklich für die Insel interessieren, einige dumme Fischer sind. Der Rest des Volkes möchte damit nichts zu tun haben und bald erkennt er auch, dass die Anschläge auf die Klatschianer nur ein Farce waren, um den Krieg zu provozieren.

Recht guter Roman, allerdings nichts wirklich neues. Mumm und Angua wundern sich weiterhin über Karotte und die anderen Wachenmitglieder kommen eigentlich zu kurz, bis auf Nobby und Colon, die einige kleine große Szenen haben.

Zwar gut, aber hinter den Erwartungen.


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Heiße Hüpfer (The Last Continent):
Der Bibliothekar ist krank, doch keiner der Zauberer der Unsichtbaren Universität kann ihm helfen, denn dazu bräuchten sie seinen Namen und den kennt höchstens Rincewind, der unfähige Zaubberer, der sich zur Zeit auf dem heißen und gefährlichen Kontinent XXXX befindet.

Dort lernt er die merkwürdigen Traditionen und Gebräuche der Ickianer kennen und erlebt allerhand Abenteuer. Er bemerkt bald, dass er anscheinend auch für eine jahrtausendalte Verheißung Schuld trägt, die da besagt, dass es auf dem Kontinent nicht regnet, bis er ihn rettet.

Währenddessen hat die Fakultät einen Weg in die Vergnagenheit des Kontinents gefunden und schaut sich dort um und Rincewind versucht, sie in das Jetzt zurück zu holen.

Das Buch liest sich gut (ich hab es auf englisch gelesen und war sehr erstaunt, als ich plötzlich bemerkt, dass ich auf Seite 250 war) und hat auch einige witzige Szenen, allerdings scheint es keine wirklich Entwicklung in der Handlung zu geben und das Ende, das ich mir persönlich ganz anders vorgestellt habe, hat ebenfalls keinen Sinn und so bleibt man etwas enttäuscht zurück.

Die Qualität hangelt irgendwo zwischen Der Zauberhut-Schlecht und Eric-Nicht-So-Doll, was traurig ist, da die Idee eigentlich ganz nett ist und durchaus besser ausgeführt werden könnte.
(Anmerkung von Gomeck: für Australier ist das Buch vermutlich der absolute Brüller...)


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Ruhig Blut! (Carpe Jugulum):
Die Hexen vertragen sich wieder ganz gut, und so bilden Agnes Nitt, Magrat Knoblauch, Nanny Ogg und Oma Wetterwachs einen recht guten Hexenzirkel, bis auf die Tatsache, daß drei zwar eine gute Anzahl für einen solchen ist, vier jedoch eindeutig zu viel; und so zieht Oma Konsequenz und verlässt die anderen, die sich bald mit einem großen Problem konfrontiert sehen: Vampire. Sie sind elegant und intelligent und sie wollen über Lancre herrschen. Dies gilt es baldigst zu verhindern!

Auf altbewährte und bekannte Hexendialoge und -szenen wird größtenteils verzichtet und Terry hat sowohl neue Charaktere erdacht als auch alte weiterentwickelt (wie zum Beispiel Agnes, deren alter ego Perdita X Traum hier eine richtige Persönlichkeit wird und sich des öfteren mit Agnes streitet) und schlägt eine neue Bahn ein.

Sehr schön fies und witzig!


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Der fünfte Elefant (The Fifth Elefant):
Mumm, Herzog, Kommandeur der Nachtwache von Ankh-Morpork und Botschafter für die Überwaldsche Regierung, hat Probleme: Er ist auf der Flucht. Er hat nichts außer seinem Verstand un der Hose von Onkel Vanya (fragt nicht!). Es schneit. Es friert. Und wenn er es nicht durch den Wald in die Zivilisation schafft, wird ein grausamer Krieg ausbrechen. Doch Monster haben seine Spur aufgenommen.

Sie sind schlau. Sie sind schnell. Sie sind Werwölfe - und sie holen auf. Sam hat weder Zeit noch Glück und ist schon jetzt außer Atem.

Nebenbei gibt es auch noch eine kleine Nebenhandlung, die mit den Elefanten auf A'Tuins Rücken zu tun hat (siehe Titel).


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Die volle Wahrheit (The Truth):
In The Truth sind sämtliche Charaktere neu, und die Mitglieder der Stadtwache sind nur Hintergrund-Charaktere. Das müßte es für alteingesessene Leser interessant machen - wir alle wissen bereits, wie Karotte und all die anderen denken, es könnte dem Ganzen aber einen neuen Blickwinkel geben, wenn man sie aus der Sicht anderer Leute sieht.

Die volle Wahrheit handelt von der Entstehung von Ankh- Morporks erster Zeitung, dessen unwilliger Herausgeber fast augenblicklich zum recherchierenden Journalisten wird. (Und was ist die Wahrheit? Wirst du sie erkennen, wenn du sie siehst? Und was ist, wenn es die falsche Art von Wahrheit ist?)

Es gibt keine Drucker-Dämonen-Gags.


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Wahre Helden (The Last Hero):
Ein illustrierter Roman zusammen mit Paul Kidby, gerade erst erschienen.
Hier spielt Rincewind wieder eine Rolle, neben Leonard da Quirm und Hauptmann Karotte; die Illustrationen nehmen fast so viel Raum ein wie der Text.

Terry zum Inhalt: "In The Last Hero, the big illustrated project I'm doing with Paul Kidby, we've got a dark lord - Evil Harry Dread. He's this little, wizended guy, always smoking cigarettes. He's got all the special dark lord armor with the skulls and everything. But he's the dark lord who never made it big. He works hard, but then another dark lord will open up out of town, where there's plenty of parking. Harry has the 'Shed of Doom.' "

Zum Inhalt:
Der zweifellos etwas verrückte Cohen der Barbar und seine Graue Horde plant seinen großen Abgang und plant, seine Götter mitzunehmen und ihnen ihr Feuer zurückzubringen - in Form einer kleinen, aber kräftigen Bombe, deren Explosion das Ende der Scheibenwelt wäre. Um das zu verhindern und Cohen samt seiner Mitstreiter zur Vernunft zu bringen, stellt Lord Vetinari ein Team zur Rettung der Scheibenwelt aus drei bewährten Kräften zusammen, als da sind: Rincewind; Leonard von Quirm; und der pflichtbewusste, furchtlose Hauptmann Karotte. Ihnen wird die ehrenvolle Aufgabe zuteil, eine von Leonard erdachte Flugmaschine namens "Milan" zu besteigen und einen waghalsigen Plan in die Tat umzusetzen.

Und nicht lange danach haben wir das Scheibenwelt-Gegenstück zu "Houston, wir haben ein Problem..."

Aus Amazon.co.uk:
"A new Discworld story is always an event. Terry Pratchett's The Last Hero is unusually short, a 40,000-word 'Discworld Fable' rather than a full novel, but is illustrated throughout in sumptuous colour by Paul Kidby. Kidby rises splendidly to the challenge of painting both funny faces and cosmic vistas. As Pratchett puts it, The Last Hero 'has an extra dimension: some parts of it are written in paint!'

Pratchett's story alone is strong and effective, with several hair- raising frissons contrasting with high comedy; Kidby's paintings make it something very special. Don't miss this one."
(David Langford)


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Der Zeitdieb (Thief Of Time):
Es gibt einige Hauptfiguren, doch nur eine davon ist bereits erschienen, und auch nur für ein paar Zeilen. Unter anderem löst dieses Buch alle geringfügigen Zeitlinien-Probleme, die bisher in den Scheibenwelt-Büchern auftraten. Nur soviel dazu: eines der Dinge, worüber Thief of Time erzählt, ist ein Ereignis, das die Zeitlinie der Scheibenwelt zum Zerbrechen bringt. Und die Teile wurden danach so gut es eben ging wieder zusammengesetzt. Es gibt eine richtige Industrie, die Geschichtsmönche, die für das Ganze verantwortlich sind...

Einer der Charaktere ist auch ein apokalyptischer Reiter, der die Gruppe verlassen hat, bevor sie berühmt wurden. Ohne ihnen ihren Erfolg zu mißgönnen, verfolgte er deren Karriere und war sehr glücklich mit dem Leben, das er hatte - er war in keinster Weise neidisch...

Auch die Revisoren der Realität haben ihren beängstigenden Auftritt, insgesamt ein der besonders gelungenen Romane, ich habe bis jetzt nur begeisterte Stimmen gehört.


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Der Kater Maurice (The Amazing Maurice And Her Educated Rodents):
Ein Scheibenwelt-Kinderroman, der im Herbst 2001 erschienen ist.

Terry dazu: "We're not going to call it a junior Discworld, but it's a Discworld book actually written with the knob turned down a level, so it will be more accessible to the younger market."

Amazon.de Review:
"Studenten und Gelehrte der Unsichtbaren Universität sollten etwas vorsichtiger mit ihren Abfällen umgehen. Denn natürlich landet ein Großteil nicht auf den städtischen Müllhalden, sondern in den Mägen diverser hungriger Tiere. Und gelegentlich hat das sonderbarste Auswirkungen: Die Biester entwickeln ein Bewusstsein ihrer selbst und können sprechen! So geschehen bei dem Kater Maurice und seinen klugen Freunden, den Ratten. Und weil Maurice ein kluger Kater ist, beschließt er, sich seinen Lebensunterhalt künftig etwas stressfreier zu verdienen. Er schickt seine willfährigen Kumpel in ein Dorf und stellt sich den Bewohnern kurz darauf als freundlicher Helfer in der Not vor, der ihre Häuser von der Rattenplage befreien könne -- für einen Preis. Allerdings haben die kleinen Nager bald keine Lust mehr, immer nur dem großen bösen Kater zu gehorchen. Fast könnte man meinen, bei ihnen rege sich so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Zur Katastrophe kommt es schließlich, als sie an ein Dorf geraten, in dem es vor Rattenfängern nur so wimmelt, obwohl weit und breit keine Ratte zu sehen ist. Maurice, der Kater wird im englischsprachigen Raum als Jugendbuch vermarktet -- eine unnötige Einschränkung, der sich der deutsche Verlag nicht angeschlossen hat. Zwar ist der Roman etwas weniger vielschichtig als manch anderes Abenteuer aus der Scheibenwelt, aber wie meist bei Pratchett haben die wilden Späße einen tieferen Sinn. Und wem es gelingt, aus einer Bande neunmalkluger Ratten sympathische Protagonisten zu machen, hat seine Millionen Leser mehr als verdient! "(by Felix Darwin)


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Die Nachtwächter (Night Watch):

Dieses Scheibenweltbuch hatte zunächst den Arbeitstitel "The Number of the Beast", nachdem aber in England Ende 2001 ein Buch desselben Titels veröffentlich wurde, wurde dieser Titel abgeändert. Das Cover wird eine Parodie von Paul Kidby auf das berühmte Rembrandt-Bild sein, das als "The Night Watch" bekannt ist (siehe auch Paul Kidby)

Zitate von Pratchett hierzu:
"The current book (technically a watch book) will be, like The Fifth Elefant, light on the jokes in order to give Sam Vimes room to fight..." (alt.fan.pratchett, 05.09.2001)
"It's been established in the Assassins Guild diary that there are female Assassins, and I'll give nothing away in saying that Vimes meets one in the next book. Others might turn up. It depends on the plot." (alt.fan.pratchett, 05.11.2001)


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The Wee Free Men:
Zitate Terrys:
"...a classic fairy story but with the addition of the Nac Mac Feegle" (alt.fan.pratchett, 10.07.2001)
"Lets just say: when they trash a mushroom, it stays trashed..." (dto.)
"The next full length DW book will be published in November 2002 (Anmerkung: das müsste "Night Watch" sein), to be followed by The Wee Free Men in May 2003." (alt.fan.pratchett, 03.09.2001)
"It is possible that there will also be books in the spring -- certainly the Wee Free Men will be one, and it will be on the line of Maurice, ie, set on DW but ostensibly written for children and set outside the pattern of the main novels. I've not made any other decisions." (alt.fan.pratchett, 04.09.2001)

Lesermeinungen:
"Schon in Carpe Jugulum dachte ich mir, die Nac Mac Feegle verdienen ihr eigenes Buch - und voila: Hier ist es. Die stehlenden, versoffenen, kämpferischen Wee Free Men, die wee hag Tiffany auf ihrem Bratpfannen-Kreuzzug gegen die Feenkönigin helfen, sind bestimmt nicht nur was für Kinder - sie würden sich wohl im Gegenteil nicht unbedingt als jugendfrei bezeichnen! ;-)
Es scheint, dass die "normale" Discworld-Serie für Erwachsene mit Night Watch und Monstrous Regiment langsam immer düsterer und nachdenklicher wird, während sich der aus-vollem-Halse-auflachen-Humor der früheren Bücher jetzt in der Kinderbuch-Serie erhält - und so bietet Pratchett ab jetzt fuer jede Stimmung das richtige Buch. ;-)"


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Weiberregiment (Monstrous Regiment):

Aus dem Inhalt:
"It began as a sudden strange fancy . . . Polly Perks had to become a boy in a hurry. Cutting off her hair and wearing trousers was easy. Learning to fart and belch in public and walk like an ape took more time...
And now she's enlisted in the army, and searching for her lost brother.
But there's a war on. There's always a war on. And Polly and her fellow recruits are suddenly in the thick of it, without any training, and the enemy is hunting them.
All they have on their side is the most artful sergeant in the army and a vampire with a lust for coffee. Well . . . They have the Secret. And as they take the war to the heart of the enemy, they have to use all the resources of . . . the Monstrous Regiment."

Lesermeinungen:
"Ähnlich wie bei J.R.R. Tolkien, T.H. White, M. Peake und den anderen genialen Autoren der Phantastik bemerkt man auch in Pratchetts Hauptwerk - den Discworld-Novels -, daß sich im Laufe der Jahre Stil und Stimmung verändern. Darauf muß man sich einlassen können - und "Monstrous Regiment" ist, was Pratchett betrifft, da wohl ein Buch, das die Geister scheiden wird (bzw. es - nach den Anmerkungen meiner Vorrezensenten - bereits tut).
"Monstrous Regiment" ist - mit "Night Watch" und tlw. "The Wee Free Men" - der sicher ernsteste Scheibenwelt-Roman. Von den doch recht albernen Anfangsromanen wie "The Light Fantastic" ist er meilenweit entfernt. Das macht das Buch definitiv nicht schlechter, aber schwerfälliger. Der Hintergrund eines vor Generationen schon sinnlos gewordenen Krieges ist nun auch nicht gerade ein Schenkelklopfer; Pratchetts humorsprühender Aberwitz vermischt sich hier mit dem Lachen der Verzweiflung, das manchmal die einzig noch mögliche Reaktion auf die Verdrehtheit der Realität ist. Es ist demnach kein reiner Entspannungs- und Ablachroman, und einige der üblichen Pratchett'schen Zutaten (wie der Auftritt des photographierenden Vampirs, der natürlich jedesmal zu Staub zerfällt, wenn das Blitzlicht losgeht) wirken etwas deplaziert bzw. aufgesetzt. Der Witz mit den Socken wird etwas zu oft bemüht.
Dennoch ist es ein sehr gutes Buch - ich glaube, Pratchett kann gar nicht anders. Besonders gefiel mir die Hauptfigur Polly, irgendwie eine Geistesverwandte des Johnny aus Pratchetts Jugendbüchern. Noch nie zuvor hat Pratchett so zynisch geschrieben - und der dauernde Vergleich mit Swift auf Pratchetts Buchcovern ist hier mehr als gerechtfertigt."


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Hat Full Of Sky:

Titel seines nächsten Buches, es ist ein Sequel zu "The Wee Free Men" mit Tiffany Aching. Laut Terrys Agent Colin Smythe wird Oma Wetterwachs eine wesentlich größere Rolle als in "The Wee Free Men" spielen.

Amazon-Kurzbeschreibung:
Brilliantly hilarious third junior Discworld novel, sequel to "The Wee Free Men". Tiffany Aching is plunged into another adventure as she tries to become a real witch. Pratchett won the Carnegie Medal with his first children's Discworld tale, "Amazing Maurice & His Educated Rodents", and was appointed OBE in 1998.

"Excruciatingly funny, ferociously intelligent" (Kirkus US)



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Going Postal:

Titel des darauffolgenden Buches, Inhalt ist noch unbestätigt. Aus halbwegs sicheren Quellen handelt es sich allerdings wohl um die Eröffnung des ersten Postamtes in Ankh-Morpork. Es soll außerdem evtl. ein oktoberfestartiges Besäufnis geben, während dessen eine Bank ausgeraubt wird, aber vielleicht gehört das ebenso wie das Vermutung, daß es sich um ein weiteres Überwald-Buch handelt, in den Bereich der Gerüchteküche, oder aber zu dem darauf folgenen, für 2005 geplanten Buch.

"Going Postal" ist geplant für November 2004, kann bei Amazon aber schon vorbestellt werden.



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Untitled:

Interessant, aber man kann das 29.Discworld-Buch, über das noch nichts, aber auch gar nichts bekannt ist, schon bei Amazon vorbestellen! :-D



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(seit 11.07.2002,
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