Anthony Piers
Robert Asprin
Stefano Benni
James Bibby
Terry Brooks
John Brosnan
Lynn Sprague de Camp
G.K. Chesterton
Eoin Colfer
Glen Cook
John DeChancie
Philip K. Dick
Gordon Dickson
Esther Friesner
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William Goldman
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Bibliografie

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Kurz-Biografie

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Stefano Benni wurde 1947 geboren, er lebt in Bologna. Er ist auch journalistisch für verschiedene Zeitungen tätig und schreibt Kolumnen. Seine Satiren, in Romanform oder als Kurzgeschichten, machten ihn sehr schnell zu einem der bekanntesten italienische Autoren. Oft weisen seine Satiren eher einen surrealistischen Charakter auf, sind makaber bis brutal - und bringen doch gerade deshalb die Realität des italienischen Alltags sehr nahe.

Alle seine Bücher sind im Verlag Feltrinelli erschienen. Einige seiner Bücher sind auch ins Deutsche übersetzt und von Piper verlegt worden. Später wurden sie erneut aufgelegt vom Verlag Wagenbach. Teilweise sind die Auflagen aber bereits vergriffen und nur noch gebraucht zu bekommen.
Sein literarisches Gesamtwerk umfaßt fünf Romane, vier Erzählsammlungen und zwei Gedichtbände.

Man kann aus Bennis Büchern ganz gut verfolgen, wie ein Italiener die Gesellschaft, in der er lebt und die Dinge, die ihn umgeben, sieht und beschreibt. Da er aber kein Chronist, sondern Satiriker ist, tut er dies natürlich keineswegs aus einer neutralen Position.

Seine Botschaften sind eindeutig: Hoch lebe die Freundschaft, die Solidarität, die Phantasie; nieder mit den verlogenen Politikern, den Angepaßten, den Massenmedien

Bennis Stil ist nicht einfach, er ist reich an Wortspielen, Wortneubildungen, Anspielungen auf Ereignisse, Personen, andere literarische Werke.

(Texte tlw. entnommen aus Yolanthe's Bibliothek und Judith Brandenburgs Fanseite)

Bibliografie

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Terra (1985, 1990, 2002):
Amazon-Leser-Rezension:
"Einfach genial, mit welcher Flut witziger Ideen Stefano Benni hier diese Geschichte entwickelt. Auch der Bezug zur peruanischen Inkareligion passt sehr gut, leider wirkt der Schluß dann etwas konstruiert. Dennoch, in bester Douglas Adams Tradition tauchen hier viele Ideen auf, die vom Schmunzeln bis zum herzhaften Lachen alles abdecken.
Eine empfehlenswerte Lektüre für alle SciFi Freunde, die das Genre nicht zu ernst nehmen."

429 Seiten, Wagenbach.


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Taschenbuch
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Geister, 2001 (Spiriti, 2000):
Roman
Die Welt steht kurz vor dem Untergang, das allein ist kein Grund zur Beunruhigung. Im Gegenteil, es wird gefeiert. Während sich die Geister der Unterwelt mit ihrem zerstörerischen Anführer Enoma daran machen, die Kreatur Mensch von der Erde zu tilgen, ruft der americardische Präsident die Völker zum Fest. Der Anlass ist ein überaus zynischer, nämlich der zehnte Jahrestag des "Gerechten Krieges".
Doch natürlich geht alles schief. Was als Volksbelustigung geplant war, entwickelt sich zur Apokalypse.
Benni entwirft - so der Verlag - eine "wilde Politsatire der unmittelbaren Zukunft". Aber schnell offenbart sich, dass die Zukunft längst von der Gegenwart eingeholt wurde, die satirischen Übertreibungen durchaus als Zeitungsmeldungen unserer Tage durchgehen könnten.

412 Seiten, Wagenbach.


Hardcover

Taschenbuch


Komische erschrockene Krieger (1988, 2000):
Roman
Amazon-Kurzbeschreibung
Eine Satire auf das Großstadtleben des nächsten Jahrtausends. Luzius Lurch wird siebzig. Er wohnt mit seinem sprechenden Kanarienvogel auf Berg drei einer nicht näher genannten Stadt und rast im Metallkorb vierzig Höhenmeter auf und nieder. Auf Berg vier wohnt Luzi Liebell mit ihrer Mutter. Liebero Lee, der Drache, war früher in Luzi verliebt. Wie sein Freund Leo. Aber Leo wird einundzwanzigjährig mit einem Jagdgewehr erschossen. Die Polizei und der Journalist Carlo Chamäleon ermitteln. Berg drei versinkt daraufhin in Urschweigen. Der Roman endet in einer klaren Nacht mit besonders dichtem Raumschiffverkehr.

Amazon-Leser-Rezension:
"Ein bittersüßes Karoussel von menschlichen Figuren, die aber wie Tiere charakterisiert sind, bewegt sich in der surrealistischen Hitze einer viel zu realen Stadt. Die Ermorderung eines Jungen, die kaum einen berührt, ist Ursprung von plötzlichen Freundschaften und unerwarteten Konflikten, verbindet fremde Leute und erweckt Schuldgefühlen. Bennis unverkennbar lustige Prosa (ich kenne aber die deutsche Übersetzung nicht) macht Alltagsfiguren zu Vertretern universeller Gefühlen und moderner Ängste. Dieser Roman amüsiert und tut weh."

225 Seiten, Wagenbach.


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Baol oder Die magischen Abenteuer einer fieberhaften Samstagnacht (1992, 2000):
Roman
Amazon-Rezension:
"Eine Gruppe von Verschwörern überredet einen unwichtigen Baol-Zauberer, mit ihnen gegen das allmächtige "Regime" zu kämpfen. Weil er sich prompt in Alice (eine Rebellin) verliebt, gerät er Hals über Kopf in eine turbulente Geschichte, die mit vielen Drehungen, Wendungen und Verknotungen voranrast. Die Welt des Romans ist skurill und authoritär: Das Regime ist korrupt und brutal, und die Parteibonzen heruntergekommen und unfähig. Das Problem ist, das die konspirativen Revolutionäre nicht viel besser sind. Der einzige, der manchmal noch einen klaren Kopf hat, ist der Baolmagier selbst - und der Leser, aber der auch nicht immer. Das Buch will verwirren und kritisieren, es ist ein kritischer Spaß, der aber nicht für alle leicht verdaulich ist: Die Schnittmenge der Fangemeinden von Boris Vian und Monty Python wird dieses Buch lieben."

204 Seiten, Wagenbach.


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Hardcover



Die Bar am Meeresgrund, 1992/1999 (Il bar sotto il mare, 1989):
Erzählungen
In einer Bar auf dem Meeresgrund treffen sich Geschichtenerzähler aus der ganzen Welt und spinnen ihr abenteuerliches Seemannsgarn.

Amazon-Leser-Rezensionen:
"Nach der Lektüre von 'Terra' dem Wortwitz Bennis verfallen, ist dieses Buch ein Must für alle Freunde dieses satirischen Sprachkünstlers. Mit Anspielungen quer durch die verschiedensten gesellschaftlichen Arenen relativiert Benni mit seinem gepflegten Sarkasmus wiedereinmal unser Wertekostüm und rüttelt sprachgewaltig an der Inszenierung unserer sozialen Welten, auf eine Art und Weise, dass man sich manche Passage einfach mehrmals auf der Zunge zergehen lassen möchte."
...
"Überraschungseffekte, die alle Erwartungen brechen, Humor, der das Zwerchfell traktiert und eine deftige Prise Ironie. Das ist es, was Benni in seinem Zyklus "Die Bar auf dem Meeresgrund. Unterwassergeschichten" köstlich vereint. Ein junger Mann, tritt in eine Bar unter Wasser ein, wie in einen Traum. Die kuriosen Geschichten, die er von den so verschiedenartigen Besuchern hört, fesseln den Leser eisern. Graf Oleron, der gruftige Internatsschüler, der auch noch als späterer Anwalt und Untoter die Leute des Tals erschreckt. Vladimir, der durch seine übersteigerte Angst, seine Geliebte würde nicht mit ihm nach Petersburg kommen und ihn heiraten, an einem Herzanfall stirbt, als sie zu all dem zusagt. Die zwei alten Kameraden, die aufgrund eines Fahrrades, um dessen Besitzanspruch sie streiten, ein Wettessen veranstalten, dessen verdauungstechnische Folgen noch zwei Länder weiter zu spüren und zu hören sind. Der gewitzte Koch, der vom Teufel geholt werden soll, und ihn mit den besten und üppigsten Speisemengen so überlistet, das der ihn nicht mit in die Hölle nehmen kann. So sind die Helden, deren Geschichten von den Besuchern der Unterwasserbar erzählt werden. Ein Lesespaß der einen unterhaltsamen Abend garantiert."

206 Seiten, Wagenbach


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Die letzte Träne, August 1996 (L' ultima lacrima, 1996):
Erzählungen
Amazon-Kurzbeschreibung Stefano Benni, Autor der politischen Satire, gilt bei seinen italienischen Landsleuten als Kultfigur. Er verbindet grelle Comic-Elemente und Surreal-märchenhaftes zu bissig-zärtlichen Szenarien, die aufzeigen, wie unsere Gesellschaft möglicherweise bald aussehen wird. Auch in den Erzählungen des vorliegenden Bandes verteilt Benni liebevoll-wütende Rundumschläge, sorgt für zwiespältige Begegnungen mit einer Welt, die nur noch scheinbar intakt ist.

259 Seiten, BECK U. GLUECKLER VLG.


Hardcover

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Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind (1999):
Erzählungen
Hier findet sich auch eine Kostprobe aus dem Buch, "Bruder Geldautomat" (eine köstliche Posse!).

Amazon-Leser-Rezension:
"Ein Lachen, Lächeln, Schmunzeln entlockt er mit dem Großteil seiner Erzählungen. Man erkennt seine Liebe zum Schreiben. Gesellschaftskritisch? Das ist er. Auch wenn er weiß, dass er daran nichts ändern kann, außer vielleicht den Einen oder Anderen auf seine ganz eigentümliche ironisch-satirische Art und Weise zu sensibilisieren. Jede Geschichte für sich ist interessant, anders, frisch. Vielleicht die Familie, die gespannt mit Gebäck auf die Exekution des Vaters vor dem Fernseher harrt. Oder der Leidensweg einer Languste bis zum Kochtopf. Das Eindringen der Medien in den Alltag, in das Schöne und wie wir das Alle dennoch genießen.... Viel Spaß beim Lesen..."

255 Seiten, Lübbe, broschiert.


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Der Zeitenspringer (August 2004):

Wagenbach, Gebundene Ausgabe.
Noch keine weiteren Infos verfügbar.


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Links (beachtet meinen Disclaimer!)


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Leider habe ich bis jetzt fast nur italienische Homepages gefunden, z.B.:
www.stefanobenni.it
www.fabula.it/benni
ec.eurecom.fr/~giorcell/Benni

Doch es gibt auch deutsche Seiten:
Fanseite von Judith Brandenburg
Yolanthe's Bibliothek

einige Rezessionen-Links
Baol-Rezession von Radio Bremen
Baol-Rezession von Epilog.de
Geister-Rezession von Lyrikwelt.de
Geister-Rezession vom Bayrischen Rundfunk








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